Stecknadel1Was wir fordern...
- Schaffung einer Gemeinsamen Schule aller schulpflichtigen SchülerInnen
- Universitäre Ausbildung für alle pädagogischen Berufe
- Zukunftschancen für junge LehrerInnen
Stecknadel1Was wir bieten...
- bildungspolitische Informations- und Diskussionsveranstaltungen
- JunglehrerInnenseminare, Reisen, Kochkurse, etc.
- Medien wie "Lehrerstimme", "SLÖ aktuell", Flyer, uam.

 

Wir stehen für eine offene, demokratische und humane Schule, deren Ziel es auch sein muss, die Bereitschaft für lebensbegleitendes Lernen zu wecken.

 

Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung des SLÖ und besuchten bei strahlendem Sonnenschein die Pädagogische Tagung im Casineum Velden.  Moderator Manfred Heissenberger begrüßte im Namen des SLÖ-Landesvorsitzenden Rudi Altersberger zahlreiche Ehrengäste: LH und Bildungsreferent Dr. Peter Kaiser, Ldtg-Präs. Reinhart Rohr, GÖD-FSG Vorsitzender Hannes Gruber, Bgm. LAbg.  Andreas Scherwitzl, LAbg. Christina Patterer, SLÖ-Bund-Vors.stv Evelin Nuart, ZA-Vors. und GÖD-Vors. LAbg. Stefan Sandrieser, den ehem. SLÖ- und ZA-Vorsitzenden Herbert Würschl, RI-Chef Harry Koller, den Leiter der Verwaltungsakademie, Heinz Ortner, Prim. Dr. Herwig Oberlerchner, Autor Niki Glattauer viele andere, aber vor allem die Kärntner LehrerInnen.
Den fulminanten musikalischen Auftakt der Veranstaltung gestaltete MATAKUSTIX. Die a cappella Zugabe war grandios!

Nach den Grußworten unseres Landeshauptmannes, Dr. Peter Kaiser, leitete Rudi Altersberger die Vorstellungsrunde der KandidatInnen des SLÖ für die bevorstehende PV-Wahl ein. Er umschrieb die Auswirkungen der Klimaerwärmung und stellte den Bezug zur Situation in den Klassenräumen her. Er meinte, dass die Herausforderungen enorm seien, die Rahmenbedingungen nicht passen würden und dadurch auch die Hitze in den Klassenräumen steige. Auf eines sollten wir jedoch bei den genannten Schwierigkeiten nicht vergessen: Der kürzeste Weg zu einem Menschen sei das Lächeln!

Die Stärken der KandidatInnen wurden in einem beschwingten Kurzfilm präsentiert. Manfred Heissenberger und Stefan Sandrieser umschrieben die Arbeit der PV der letzten fünf Jahre und baten die anwesenden Gäste in charmanter Art und Weise um Unterstützung bei der kommenden PV-Wahl.

In der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Christina Summerer diskutierten Dr. Peter Kaiser, Prim. Dr. Herwig Oberlerchner, Niki Glattauer und Stefan Sandrieser über folgende Inhalte:

Die Diskussionsteilnehmer sprachen über die Veränderungen in der Gesellschaft, die in der Öffentlichkeit, in der Familie und in der Schule besonders zu spüren seien. Diese gehen einher mit dem Verlust der Wertschätzung und des Respekts. Eine zunehmende Entsolidarisierung sei zu bemerken und der schulische Alltag sei enormen veränderten Rahmenbedingungen ausgesetzt. Im angeregten Gespräch wurde u.a. eine Zweitbesetzung im Schuleingangsbereich, eine sozialpädagogische Unterstützung, regionale Hilfsangebote und Supervision gefordert.

Prim. Dr. Oberlerchner beschrieb die Phasen eines Burnouts und erläuterte dessen Auswirkungen. Er wies darauf hin, dass kreatives Potential verloren ginge und dass für LehrerInnen neue Arbeitszeitmodelle entwickelt werden sollten.

Der Rückzug und der Narzismus bereiten ihm Sorgen. Dennoch gibt es Hoffnung: So wie die Pflanzenvielfalt des Projektes FOR FOREST zum Gelingen beitrug, kann man auch die Vielfalt in der Gesellschaft fördern und von ihr profitieren; wir sollen aufeinander zugehen, miteinander reden und die Vielfalt annehmen – dann kann die Gesellschaft wachsen.

Niki Glattauer las aus seinem Buch „Best of Schule“ vor und trug mit den humorvollen Kommentaren zur Erheiterung des Publikums bei.

Wir gratulieren dem Gewinner des Wellnessgutscheins, gesponsert von der ÖBV: Norbert Leitner, ehemaliger DA-Vorsitzender aus dem Bezirk Hermagor.

Die Tagung klang bei einem gemütlichen Zusammensein mit netten Gesprächen im Foyer des Casinos aus.

 

Einen Bericht von KT-1 finden Sie unter folgendem Link

PdTagung2019 S1

PdTagung2019 S2

Titelblatt 2 2019

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Sozialdemokratische Personalvertreter/innen alarmieren die Öffentlichkeit zum Welttag der Lehrer/innen. 
 
Wien (OTS) - "Politik und Verwaltung scheren sich nichts um einen funktionierenden Schulalltag, auch wenn anlässlich des Welttags der Lehrer/innen wieder einmal schöne Worte zu hören sein werden", klagt Thomas Bulant, sozialdemokratischer Spitzengewerkschafter und Personalvertreter im Bereich der Pflichtschulen. "Das Ministerium hat die eindeutigen Ergebnisse unserer Befragung unter Schulleiter/innen im heurigen Frühjahr nicht einmal negiert. Die administrativen Aufgaben explodieren förmlich seit Schulbeginn. Die Pädagogik an unseren Schulen ist gefährdet zu einem Nebenprodukt zu verkommen." 
 
Laut Bulant werden an den Pflichtschulen immer neue Tätigkeitsbereiche an Lehrer/innen und Schulleiter/innen vergeben, ohne die Gesamtbelastung zu bedenken. So müssen unter anderem Systemveränderungen, die Umstellung auf die Bildungsdirektionen, IT-Mängel, Abfragen, Sprachtestungen oder die Implementierung von Kompetenzrastern und Induktionsphase bedient werden. Unzählige Tätigkeiten wurden in jüngster Vergangenheit dem Aufgabenprofil der Leiter/innen und Lehrer/innen unreflektiert, ohne Berücksichtigung bestehender Aufgaben und zumeist ohne sozialpartnerschaftliche Beratungen hinzugefügt. Die zusätzlich erfolgten Arbeitsaufträge ergingen ohne jegliche administrative Unterstützung, ohne zusätzliche Ressourcen, ohne Abgeltung und vor allem auch ohne die möglichen Folgen dieser Gesamtbelastung für die Bediensteten abzuschätzen.
 
"Wir fordern daher eine Belastungsbremse für administrative Tätigkeiten. Im Vorfeld sind alle verordneten Mehraufgaben der jüngsten Vergangenheit aufgrund von Gesetzen, Verordnungen, Rundschreiben seitens des BMBWF aufzulisten, auf die additive Belastung hin zu überprüfen und auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren", fordert der rote Lehrervertreter. "Wenn eine neue Regierung diese Problematik nicht lösen möchte, kann sie in den Augen vieler Lehrer/innen gleich wieder abdanken, bevor sie überhaupt angelobt ist. Wer den Schulen noch länger den Abbau von Bürokratie und den seit Jahrzehnten fälligen Support verweigert, versündigt sich wie Klimawandel-Leugner an der Zukunft der jungen Generation."
 
Rückfragen & Kontakt: 
MMag. Dr. Thomas Bulant
Bundesvorsitzender des SLÖ 1010 Wien
Bundesvorsitzender der FSG in der Gewerkschaft der Pflichtschullehrer/innen 1010 Wien
Tel.: +4369919413999
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